Februar 2012

Ode an den Frieden Lera Auerbachs Requiem »Dresden« wird in den Gedenkkonzerten der Staatskapelle uraufgeführt

Alljährlich musizieren die Sächsische Staatskapelle und der Staatsopernchor am 13. und 14. Februar ein Konzert im Gedenken an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg. In diesem Jahr stehen diese Konzerte unter einem besonderen Vorzeichen: Zum ersten Mal seit über 50 Jahren erklingt zu diesem Anlass ein neu komponiertes Requiem, das neben der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auch das heutige Leid thematisiert und den Gedanken der Hoffnung mit einschließt. Mit dem von der Sächsischen Staatskapelle und der Stiftung Frauenkirche Dresden gemeinsam beauftragten Requiem »Dresden« stellt die Capell-Compositrice Lera Auerbach zugleich das umfangreichste Werk im Rahmen ihrer Dresdner Residenz vor. Uraufgeführt wird es am 11. Februar in der Dresdner Frauenkirche – dem Ort, an dem die künstlerische Idee entstand und der die Komponistin zu diesem Werk inspirierte. Lera Auerbach stand in den vergangenen Monaten in besonderer Weise im Fokus der Medien: Im August und September 2011 eröffnete die Komponistin mit der Aufführung ihrer »Dialogues on Stabat Mater« und der Uraufführung ihres neuen Streichquartettes »Songs of Alkonost«, das in der Semperoper und bei den Internationalen Schostakowitsch Tagen Gohrisch zu hören war, ihre Residenz als diesjährige Capell-Compositrice der Sächsischen Staatskapelle. Im November 2011 folgte die Uraufführung ihrer Oper »Gogol« am Theater an der Wien – ein Erfolg, der die Opernwelt aufhorchen ließ und Publikum wie auch zahlreiche Kritiker in Begeisterung versetzte. »Auerbach ist primär eine Melodikerin«, schwärmte Reinhard Brembeck in der Süddeutschen Zeitung. »Wer so fest an die Melodie glaubt, wer nichts anderes im Instrumentalen sucht, der kann auch brillant für Singstimmen schreiben.«

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In den diesjährigen Konzerten zum Dresdner Gedenktag steht die nächste Uraufführung eines vokalen Auerbach-Werkes an: das Requiem »Dresden«, das wie die Gogol-Oper abendfüllend sein wird und damit den größten Auftrag darstellt, den die Staatskapelle bislang an einen ihrer Capell-Compositeure vergeben hat. Hierfür kooperierte sie mit der Stiftung Frauenkirche Dresden. Gemeinsamer Wunsch der Auftraggeber und der Komponistin war eine Uraufführung im wieder aufgebauten Dresdner Gotteshaus, das für die Überwindung von Trauer und Tod durch Hoffnung und Versöhnung steht. So erklingt das Werk nun erstmals im direkten zeitlichen Vorfeld des Dresdner Gedenktages am 11. Februar und nachfolgend am 13. und 14. Februar auch in der Semperoper.

Für die in New York lebende russisch-amerikanische Komponistin ist das Requiem eine Herzensangelegenheit. Bei ihren bisherigen Aufenthalten in Dresden habe sie sich zwangsläufig mit der Historie der Stadt auseinandergesetzt. »Dresden ist durch die schreckliche Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zu einem Symbol für unglaubliches Leid geworden, aber es ist heute eine Stadt, die ebenso für den friedlichen Wiederaufbau und für Erneuerung steht.« Deshalb ergänzte Lera Auerbach den Titel des Werkes im Laufe des Kompositionsprozesses durch den Untertitel »Ode to Peace« – »Ode an den Frieden«, womit sie den zentralen Gedanken der Versöhnung und der Hoffnung unterstreicht. Wichtig war ihr außerdem der Bezug zu Schillers Menschheits-Ode »An die Freude«, die zumindest in Teilen am Dresdner Elbufer entstanden ist.

Erste Requiem-Uraufführung seit 56 Jahren
Auerbach stellt mit dem Werk bereits ihre dritte Requiem-Komposition vor. 2007 entstand ihr in Bremen uraufgeführtes »Russian Requiem«, und bereits ein Jahr zuvor schrieb sie mit ihrer zweiten Symphonie ebenfalls ein vokal-symphonisches Werk, dem sie den Untertitel »Requiem for a Poet« gab. Beide Werke sind einer vergleichsweise traditionellen und dennoch individuellen Musiksprache verpflichtet, die den Hörer unmittelbar berührt und überwältigt. Dies dürfte sicher auch für das »Dresden«-Requiem zutreffen.
Neben der historischen Auseinandersetzung mit der Dresdner Geschichte ging diesem Werk auch eine umfassende theologische und linguistische Vorbereitung voraus: Für das insgesamt 18-sätzige Libretto griff Lera Auerbach neben dem Text der lateinischen Totenmesse auch auf eine Vielzahl anderer Texte zurück, darunter Psalmen, das »Vater unser« wie auch zentrale Gebete der jüdischen Liturgie, die der jüdisch-stämmigen Komponistin in besonderer Weise vertraut sind. So ist es zum einen der überkonfessionelle Charakter, der das Werk auszeichnet, zum anderen aber auch ein überzeitlicher: Den Jahrhunderte alten Gebetstexten stellt Auerbach Texte aus der Gegenwart gegenüber, etwa das Gebet von Father Judge, dem Kaplan der New Yorker Feuerwehr und ersten dokumentierten Opfer der Terroranschläge vom 11. September, oder ein Gedicht des Dresdner Autors Christian Lehnert, das dieser 2003 für die Glockenweihe der damals im Wiederaufbau begriffenen Frauenkirche schrieb. Das »Kyrie«, die Bitte um Erbarmen, wird in über 20 verschiedenen Sprachen gesungen – Ausdruck des universalen Anspruchs, den die Komponistin mit ihrem Werk verfolgt.

Lera Auerbachs »Ode an den Frieden« ist also in vielfacher Hinsicht eine Herausforderung. Auch in den Gedenkkonzerten der Staatskapelle nimmt das Requiem eine Sonderstellung ein: Seit 1956 ist in diesen Konzerten, in denen in der Regel die »klassischen« Totenmessen von Mozart, Brahms, Verdi oder auch Berlioz und Dvořák auf dem Programm stehen, keine Uraufführung mehr erklungen. 1956 dirigierte der damalige Kapellmeister Kurt Striegler ein eigenes Requiem, das er den elf Jahre zuvor in Dresden Umgekommenen widmete. Lera Auerbach schrieb ihr Werk – die aktuellen politischen und ideologischen Konflikte vor Augen – »im Gedenken an die Opfer nationalistischer Bewegungen auf der ganzen Welt«.

Musikalische Völkerverständigung
Dem Gedanken der Völkerverständigung ist auch die Auswahl der Interpreten des Dresdner Requiems verpflichtet, die das Werk in der Frauenkirche und in der Semperoper zur Aufführung bringen. »Wir haben sehr bewusst Künstler aus jenen Ländern ausgewählt, die im Zweiten Weltkrieg unter den Deutschen gelitten haben«, erläutert Jan Nast, Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle. So sind an den Konzerten – neben den Mitgliedern der Staatskapelle und den Männern des Staatsopernchors – ein russischer Dirigent (Vladimir Jurowski), ein englischer Bariton (Mark Stone), ein holländischer Countertenor (Maarten Engeltjes) sowie Knabenchöre aus London (St. Paul's Cathedral Choir) und New York (Saint Thomas Choir of Boys) beteiligt. Damit steht das Werk auch in einer Traditionslinie mit dem »War Requiem« von Benjamin Britten, der 1962 mit einer ähnlichen Wahl der Interpreten die Versöhnung zwischen den im Krieg verfeindeten Völkern unterstrich. Im Unterschied zu Britten sieht die Partitur des Requiems »Dresden« aber ausschließlich männliche Gesangsstimmen vor: »Es sind die Männer und Knaben, die als Soldaten bis heute die kriegerischen Auseinandersetzungen führen. Doch so lange Knaben singen, gibt es Hoffnung, dass die Spirale des Leids irgendwann ein Ende findet«, so die Komponistin.

Mit Vladimir Jurowski konnte für die Uraufführung ein Dirigent gewonnen werden, der biographisch eng mit Dresden verbunden ist und als ein profunder Anwalt nicht zuletzt der zeitgenössischen russischen Musik gilt. Der Principal Conductor des London Philharmonic Orchestra, der als Gastdirigent der Sächsischen Staatskapelle bereits seit mehreren Jahren regelmäßig für Höhepunkte des Dresdner Musiklebens sorgt, begann seine Ausbildung an der Dresdner Musikhochschule und ist heute einer der gefragtesten Dirigenten weltweit. Auch für ihn ist die Requiem-Uraufführung in den Dresdner Gedenkkonzerten, die traditionell ohne Beifall stattfinden und in einer Schweigeminute enden, etwas »sehr Bewegendes und Außergewöhnliches«.

Bereits am 10. Februar gibt Lera Auerbach in einem Künstlergespräch im Foyer der Semperoper Auskunft über ihr neues Werk und ihre ästhetischen Überzeugungen. Unmittelbar vor der Uraufführung am 11. Februar findet im Hauptraum der Frauenkirche zudem eine Konzerteinführung in Anwesenheit der Komponistin statt. (Textautor: Tobias Niederschlag)

Konzert in der Frauenkirche III
Samstag, 11. Februar 2012, 20 Uhr*
Frauenkirche Dresden
6. Symphoniekonzert
Montag, 13. Februar 2012, 20 Uhr
Dienstag, 14. Februar 2012, 20 Uhr
Semperoper Dresden
 
Vladimir Jurowski Dirigent
Maarten Engeltjes Countertenor
Mark Stone Bariton

Sächsische Staatskapelle Dresden
Matthias Claudi
PR und Marketing / PR and Marketing
Theaterplatz 2
D-01067 Dresden
Tel. +49 (0)351 4911-380
Fax +49 (0)351 4911-328
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www.staatskapelle-dresden.de

 

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Dezember 2011

Beschwingter Jahresausklang mit Christian Thielemann und der Sächsischen Staatskapelle Dresden - Angela Denoke, Ana Maria Labin und Piotr Beczala singen Höhepunkte aus Operetten von Franz Lehár

Wie schon im vergangenen Jahr, steht in den Konzerten der Sächsischen Staatskapelle Dresden auch zum Jahresende 2011 ein besonderer Höhepunkt bevor: Am 30. und 31. Dezember dirigiert Christian Thielemann zum zweiten Mal das traditionelle ZDF-Silvesterkonzert in der Semperoper, das mit Highlights aus Operetten von Franz Lehár erneut für einen beschwingten und festlichen Jahresausklang sorgen wird. Bereits im vergangenen Jahr war das Publikum in der Semperoper und an den Fernsehbildschirmen begeistert von Thielemanns mitreißendem Dirigat der »Leichten Muse« – und wo sonst kann man diese Musik heute auf diesem Niveau erleben!

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Christian Thielemann
Ana Maria Labin, Piotr Beczala (Foto: Semperoper/Pinter)

Auch für dieses Jahr hat Christian Thielemann ein Programm mit Werken von Franz Lehár ausgewählt, an dem eigentlich Anna Netrebko und Erwin Schrott mitwirken sollten. Leider haben diese beiden Künstler ihre Mitwirkung am Silvesterkonzert aber kurzfristig abgesagt. In der Begründung der für die beiden zuständigen Künstleragentur heißt es, dass sich Anna Netrebko und Erwin Schrott auf die erneute Zusammenarbeit mit Christian Thielemann und der Staatskapelle Dresden sehr gefreut hätten. »In der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit ist es ihnen aber leider nicht möglich, dieses Konzert adäquat vorzubereiten und auf dem für sie üblichen Niveau zu präsentieren. Beiden Künstlern tut es außerordentlich leid, das Publikum in Dresden und an den TV-Bildschirmen enttäuschen zu müssen. Sie hoffen, dass dieses wunderbare Projekt zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann.«

Alle Verantwortlichen auf Seiten des ZDF wie auch der Staatskapelle Dresden und der Semperoper bedauern diese Absage sehr, sind aber auch sehr glücklich darüber, dass es gelungen ist, innerhalb kurzer Zeit zwei wunderbare Sängerinnen zu gewinnen, die das Konzert nun gemeinsam mit dem bereits angekündigten Startenor Piotr Beczala bestreiten werden: Die Sopranistinnen Angela Denoke und Ana Maria Labin stehen für höchste Qualität und haben sich den Termin – durch persönliche Vermittlung von Christian Thielemann – in ihren vollen Terminkalendern kurzfristig einrichten können.

Angela Denoke ist eine der führenden deutschen Sopranistinnen und wurde vom Fachmagazin »Opernwelt« bereits mehrfach als »Sängerin des Jahres« ausgezeichnet. Sie gastiert regelmäßig an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit, darunter die MET in New York und die Wiener Staatsoper, und ist auch dem Dresdner Publikum als Wagner- und Strauss-Interpretin höchsten Ranges wohl bekannt. Die junge Rumänin Ana Maria Labin steht am Beginn einer großen internationalen Karriere und wurde erst kürzlich als Valencienne in Franz Lehárs »Die lustige Witwe« an der Mailänder Scala gefeiert.Gemeinsam mit Christian Thielemann und der Sächsischen Staatskapelle Dresden werden Angela Denoke, Ana Maria Labin und Piotr Beczala im Silvesterkonzert wie angekündigt Höhepunkte aus Operetten von Franz Lehár singen. Darüber hinaus ist auch – wie im vergangenen Jahr – der Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden an diesem Jahresausklang der Extraklasse beteiligt.

Silvesterkonzert der Staatskapelle Dresden
30. Dezember 2011, 20 Uhr
31. Dezember 2011, 17.15 Uhr
Semperoper Dresden

Christian Thieleman Dirigent
Angela Denoke Sopran
Ana Maria Labin Sopran
Piotr Beczala Tenor
Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden
Einstudierung: Pablo Assante

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Oktober 2011

Christian Thielemann ist neues Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London und wird Ehrendoktor der Musikhochschule Weimar

Gleich zwei Ehrungen werden dem zukünftigen Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle in diesem Monat zu teil. Am Freitag, den 21. Oktober 2011, verleiht die Weimarer Hochschule für Musik Franz Liszt Christian Thielemann die Ehrendoktorwürde. Damit werden, so der Hochschulsenat in seiner Begründung, Thielemanns »außergewöhnliche Leistungen und besondere Verdienste um die Musik des 19. Jahrhunderts« gewürdigt.

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Christian Thielemann
Christian Thielemann in London

Am Tag darauf, dem 200. Geburtstag von Franz Liszt, dirigiert Thielemann in der Weimarhalle ein Konzert zu Ehren des Jubilars und steht dabei am Pult eines Projektorchesters, welches sich aus Mitgliedern der Weimarer Staatskapelle, Professoren und Dozenten der Weimarer Musikhochschule sowie deren Studierenden zusammensetzt. Auf dem Programm stehen Liszts »Totentanz«, sein zweites Klavierkonzert (jeweils mit dem Solisten Konstantin Scherbakov), die Symphonische Dichtung »Les Préludes« sowie Richard Wagners »Tannhäuser«-Ouvertüre. Das Konzert wird noch am gleichen Abend auf arte zeitversetzt übertragen.

 Bereits am vergangen Freitag, den 14. Oktober, nahm die Londoner Royal Academy of Music Christian Thielemann in die überaus prominente Schar ihrer Ehrenmitglieder auf. Die Royal Academy wurde 1822 gegründet und zählt seitdem zu den weltweit renommiertesten Ausbildungsinstituten für angehende Musiker und Komponisten. Zu ihren Ehrenmitgliedern gehören u.a. Claudio Abbado, Pierre Boulez, Nikolaus Harnoncourt und Bernard Haitink. Im Rahmen des Festaktes dirigierte Thielemann am Pult des Academy Concert Orchestra die symphonische Dichtung »Don Juan« von Richard Strauss.

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Oktober 2011

Positive Bilanz für Künstler der Semperoper Dresden im Jahrbuch der OPERNWELT

Bei der diesjährigen Bilanz der Zeitschrift »Opernwelt« haben auch die Semperoper Dresden und viele in dieser Spielzeit hier engagierte Künstler erste Ränge belegt. Stefan Herheim wurde in den Kategorien Beste Aufführung und Beste Inszenierung/Bester Regisseur mehrfach genannt, darunter für seine bejubelte Dresdner »Rusalka« sowie für seine Kopenhagener »Lulu«, die er in dieser Spielzeit in Dresden auf die Bühne bringen wird. Auch die Kostüm- sowie die Bühnenbildnerin dieser beiden Produktionen, Gesine Völlm und Heike Scheele, wurden mehrfach hervorgehoben.

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Rusalka
Szene aus Rusalka an der Semperoper

In der Kategorie Beste Uraufführung fand Henzes »Gisela! Oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks« in der Dresdner Inszenierung von Elisabeth Stöppler Erwähnung. Ebenfalls hervorgehoben wurde ihr Kostümbildner Frank Lichtenberg in der Kategorie Beste Kostüme.

Weitere Nennungen entfielen auf Omer Meir Wellber, Dirigent der »Daphne« der vergangenen Spielzeit, mit dem die Semperoper für die Zukunft viele Pläne hat, sowie auf den Countertenor Franco Fagioli als Nerone, zu hören derzeit wieder in der Dresdner »Poppea«, und auf Stuart Skelton, den Lohengrin in der nächsten Aufführungsserie an der Semperoper. Cornelius Meister, der im Februar Herheims »Lulu« dirigiert, wurde ebenso gelobt wie der junge tschechische Komponist Miroslav Srnka, dessen neues Werk »Jakub Flügelbunt« im Dezember von der Semperoper Junge Szene uraufgeführt wird.

Beachtung mit CD-Produktionen fanden außerdem Christian Thielemann, künftiger Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle, sowie Erik Nielsen, Dirigent des neuen »Simplicius Simplicissimus« an der Semperoper Dresden.

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August 2011

SIEMENS bei "Klassik auf Reisen"

In ihrer Reihe „Klassik auf Reisen“ lud die Siemens AG, Siemens Deutschland Region Ost im August 2011 ihre Geschäftspartner nach Dresden ein. Nach einem festlichen Empfang im ALBERTINUM der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erlebten die Gäste das umjubelte Sonderkonzert des Wiener Gustav Mahler Jugendorchesters unter Stardirigent Sir Colin Davis in der Semperoper Dresden. Mit einem sich anschließenden exklusiven Sommernachtsimbiss in den Foyers, Vestibülen und auf den Balkonen der Semperoper klang dieser einmalige Kunden Event aus.

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